Wie schreibt man suchmaschinenoptimierte Texte?

Wie schreibt man suchmaschinenoptimierte Texte?

Wie schreibt man suchmaschinenoptimierte Texte?

SEO – Suchmaschinenoptimierung: Ein Begriff, der mich bereits seit vielen Jahren begleitet und den wohl jeder, der sich mit Online-Marketing beschäftigt, schon einmal gehört hat. Was bedeutet SEO eigentlich und wie muß man das umsetzen?

In den meisten Fällen meint man damit, dass eine Webseite ganzheitlich mit einem System aufgebaut sein sollte, welches den technischen Ansprüchen moderner Suchmaschinenoptimierung genügt. Doch das ist nur die Basis – die elementarer Grundvoraussetzung und nicht das, was man eigentlich als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet.

Viele vergessen leider, dass der wichtigste Teil der Suchmaschinenoptimierung in den Texten – dem sogenannten Content – steckt. Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass Sie die Inhalte Ihrer Webseite auf die Suchanfragen der potenziellen Interessenten ausrichten und passende Texte bereitstellen. Die Suchmaschinenoptimierung bezieht sich dabei nicht nur auf Produktseiten und Co. Alle Unterseiten Ihrer Internetpräsenz sollten nach den gängigen Vorgaben von Suchmaschinen wie Google verfasst werden.

Beim Schreiben ist es ratsam, nicht blindlings loszulaufen, sondern sich vor dem Anschlagen der Tastatur einige Gedanken zu machen, um langfristig von den mühsam erstellten Inhalten zu profitieren. Ein gut aufgestellter Artikel, der nach SEO-Kriterien verfasst wurde, kann sich positiv auf die eigenen Rankings in den Suchergebnisseiten – den sogenannten SERPS (Search Engine Result Pages) –   auswirken. Wie das geht? Wir klären auf!


Mit Local Marketing zum Erfolg

Herausgeber ‏ : ‎ Rheinwerk Computing;
1. Edition (26. November 2021)
Autor: Kim Weinand
Broschiert ‏ : ‎ 312 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3836283727
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3836283724


In diesem Artikel lesen Sie folgenden Inhalt:

Warum ist Suchmaschinenoptimierung wichtig?

Natürlich gibt es viele Wege, wie man Besucher auf die eigene Website bringen kann – doch der stabilste, beständigste und letzten Endes auch kostengünstigste ist und bleibt der Weg über die organische Suche. Wer es schafft, zu den Suchanfragen der Interessenten bei Google in den Top Positionen der Suchergebnisse zu erscheinen, kann sich auf langfristig hohe Besucherzahlen freuen. Andere Traffic-Quellen wie die bezahlten Werbeanzeigen in den Suchergebnissen (Google Ads – Suchmaschinenmarketing) oder auch paid Social Media Marketing führen hingegen nur zu einem Anstieg des Traffics, so lange man kontinuierlich die Werbeeinträge bucht und auch kontinuierlich dafür bezahlt. Die Besucherströme über Suchmaschinenmarketing ebben jedoch sofort ab, wenn man die Werbeschaltung aussetzt. Wer von stabilem und günstigem Traffic profitieren will, muss zunächst einmal selbst Arbeitszeit investieren und den geplanten Inhalt nach den SEO-Kriterien aufsetzen.

Wie findet man die richtigen Keywords?

Schritt 1: Keywords für die Suchmaschinenoptimierung recherchieren und prüfen?

Für jeden suchmaschinenoptimierten Text gilt: Vor dem Schreiben kommt die Recherche! Denn jeder Text sollte von einem Hauptkeyword dominiert sein, das zu den eigenen Marketing-Zielen passt und die Suchintention der Zielgruppe widerspiegelt. Ergänzt wird dieses Main-Keyword um weitere relevante themennahe Suchbegriffe, die ebenfalls ein hohes Suchvolumen aufweisen und mit dem Hauptkeyword in direkter Verbindung stehen. Dazu können beispielsweise auch Synonyme und artverwandte Begriffe gehören. Um diese zu finden, stehen verschiedene Recherche-Tools zur Auswahl.

Nützliche Tools für die Keyword-Recherche sind :

Der Keywordplaner von Google Ads bietet einen sehr guten ersten Überblick über das monatliche Suchvolumen von Keywords und erlaubt es zudem, eine Vielzahl an Vorschlägen durchzustöbern, mit denen sich das eigene Keyword-Setup ergänzen lässt. Ebenso bieten neben den beiden genannten Platformen auch viele SEO-Analyse-Tools die Möglichkeit, nach passenden Keywords zu suchen und das monatliche Suchvolumen je Suchbegriff zu definieren.

Zu den bekanntesten SEO-Tools zählen:

Ebenfalls sehr nützlich und wichtig: Die eigene Google Search Console! Die Search Console umfasst eine Vielzahl an Suchbegriffen, zu denen die eigene Website in der Vergangenheit bereits gerankt hat und eignet sich somit ideal für einen ersten Entwurf des neuen Keyword-Setups.

Wer die Search Console bereits länger einsetzt, sollte die Begriffe regelmäßig prüfen. Man findet hier häufig Fragestellungen potenzieller Interessenten zu denen man zwar bereits ausgespielt wird, aber eher nebensächlich und auf einer Position in den Suchergebnissen, auf der man keine Klicks erhält. Diese Suchanfragen und das dazugehörige Suchvolumen geben allerdings wichtige Hinweise für neue Blog-Artikel.

Zweiter Schritt: Die Suchmaschinenoptimierung der Konkurrenz prüfen

Wenn man sich nun eine Liste mit den relevanten Begriffen erstellt hat und man weiß, welche Begriffe von seinen Interessenten recherchiert werden, dann kommen die eben bereits genannten SEO-Tools wie Searchmetrics, XOVI oder auch Sistrix zum Einsatz.

Wer WordPress einsetzt kann auch die entsprechenden SEO-Plugins nutzen um die Texte auf die Suchmaschinenoptimierung hin zu überprüfen.

Zu den bekanntesten SEO-Plugins für WordPress zählen:

…und dann? Dann darf man nicht gleich in blinden Aktionismus verfallen und einen suchmaschinenoptimierten Text nach dem anderen schreiben. Denn was bedeutet eigentlich suchmaschinenoptimiert in diesem Zusammenhang und wann weiß ich, ob ein Text wirklich ausreichend suchmaschinenoptimiert ist?

Es gibt eine Quelle, die man nie vergessen sollte. Das einfachste und erfolgreichste Analyse-Werkzeug überhaupt – Das tatsächliche Suchergebnis zum Suchbegriff, zu dem man zukünftig gerne in den Top Suchergebnissen stehen möchte. Es klingt banal, aber damit ich einen Text suchmaschinenoptimieren kann, sollte ich einen Blick auf das Suchergebnis werfen und die Zielseiten prüfen, die derzeit bereits auf den Top-Positionen in den Suchergebnissen vorhanden sind.

Welche SEO-Maßnahmen nutzen die derzeitigen Top 10?

Also: schauen Sie sich die ersten 10 Suchergebnisse zu Ihrem gewünschten Keyword an. Prüfen Sie alle Zielseiten daraufhin, was ausschlaggebend dafür sein könnte, dass genau diese Seite in den Suchergebnissen erscheint:

  • Welche Suchmaschinenoptimierung wurde augenscheinlich vorgenommen?
  • Finden Sie Gemeinsamkeiten auf den Zielseiten
  • Wie lange sind die jeweiligen, suchmaschinenoptimierten Texte?
  • Gibt es weitere Content-Elemente, die eine Suchmaschinenoptimierung fördern könnten?
  • Welche Suchmaschinen-Codierung wurde bei den Texten berücksichtigt? (H1-H6, Meta-Informationen, weitere technische Apsekte)
  • Enthalten die Zielseiten strukturierte Daten?
  • Welche Komponenten der Suchmaschinenoptimierung sollten Sie für Ihre eigene Seite übernehmen?
  • Warum ist gerade diese Zielseite aus Sicht der Suchmaschine relevant?
  • Was sind weitere relevante Keywords, die auf den Seiten vermehrt vorkommen?

In den meisten Fällen finden sie auf den Zielseiten Gemeinsamkeiten und können bereits ableiten, welche Inhalte Sie auf Ihrer Seite ebenfalls einsetzen sollten um einen suchmaschinenoptimierten Text zu Ihrem Thema zu erstellen. Damit sie die Texte auf den Seiten in Bezug zur Verschlagwortung prüfen können, helfen Ihnen sogenannte WDF-IDF – Analysen.

Was ist WDF-IDF

WDF steht für „Within Document Frequency„. IDF steht für “Inverse Document Frequency”. Mit der Analyse erhält man Informationen zur Textoptimierung gut platzierter Webseiten. Mit WDF*IDF prüft man für einen konkreten Suchbegriff die am besten rankenden Webseiten der organischen Suchergebnisse. Wenn man eine WDF-IDF-analyse zum Suchbegriff „Urlaub Mallorca“ ausführt, dann werden beispielsweise die ersten 10 organischen Ergebnisse geprüft. Die Inhalte der Zielseiten werden analysiert, die Texte miteinander verglichen und man erhält einen Überblick, welche Begriffe in welcher Häufigkeit auf den Zielseiten eingesetzt werden. So findet man neben dem Hauptkeyword weitere Begriffe, die man in seinen eingenen Text einsetzen sollte.

Kostenlose WDF-IDF-Tools findet man unter:

Die Suchintention bei der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen

Klar ist: Es macht keinen Sinn, sich für ein Hauptkeyword zu entscheiden, das niemand sucht! Daher ist es wichtig zu berücksichtigen, ob die User konkret nach Informationen beispielsweise in Form eines Blogbeitrags oder eines Videos bzw. Podcasts suchen oder aber bereits einen Schritt weiter auf der Customer Journey sind und planen, ein Produkt zu kaufen. Die Customer Journey wird häufig in verschiedene Phasen gegliedert:

  1. Inspiration / Awareness-Phase: Das Bewusstsein für ein Produkt / eine Dienstleistung wird geschaffen
  2. Interesse / Consideration-Phase: Das Interesse für ein Produkt / Dienstleistung wird gestärkt
  3. Wunsch / Decision-Phase: Man erwägt das Produkt zu kafuen / die Leistung zu buchen.
  4. Anstoß / Intent to Purchase: Der Kauf wird vorbereitet. Der Interessent erhält einen Werbeimpuls (Verknappung, besonderes Angebot)
  5. Kauf / Conversion: Der Kunde kauft bzw. schliesst den Vertrag ab.

Es gibt keine einheitliche Deutung der Customer Journey und so gibt es auch immer wieder unterschiedliche Modelle. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung unterscheidet man jedoch je nach Phase der Customer Journey die Suchintention in:

  • Informationsorientierte Suchanfrage
  • Transaktionsorientierte Suchanfrage

Und eben auf diese beiden Typen ist auch die Suchmaschinenoptimierung des Textes und der Zielseite der Internetpräsenz auszurichten. Die CallToAction, die wir uns als Zielstellung des Nutzers vorstellen, sollte zur Suchintention des Nutzers passen. Ansonsten passt der Inhalt der Seite nicht zum Interesse der Besucher und wir verlieren an Relevanz.

Die Relevanz ist ein sehr wichtiger Faktor der Suchmaschinenoptimierung. Sie sollten sich daher im Vorfeld über eine ganzheitliche Suchmaschinenmarketing-Strategie Gedanken machen.

Für die Auswahl passender Keywords ist es also elementar wichtig, die Suchintention der Nutzer zu berücksichtigen, diese einzuordnen und die eigenen Inhalte an diese Intention anzupassen. Sucht ein User nach dem Keyword „Samsung OLED TV kaufen“, so befindet er sich zumeist bereits am Ende der Customer Journey und möchte ein Samsung OLED TV kaufen. Googelt er jedoch nach einem Keyword wie „Testbericht Samsung OLED TV“, so ist der User noch auf der Suche nach Informationen und möchte sich vor dem Kauf erst noch schlau machen.

Um den Nutzer entsprechend seiner Customer Journey zu begleiten und den Inhalt der Zielseite suchmaschinenoptimiert anzupassen, können Sie die folgende Matrix nutzen:

Customer Journey Matrix – Ausfüllhilfe (PDF)

Die Matrix finden Sie zum Download unter https://tipps.kim-weinand.de/linkliste

Longtail-Keywords – Hidden Champions bei der Suchmaschinenoptimierung

Beim Verfassen eines SEO-Textes geht es nicht darum, möglichst viele Keywords in einen Text zu quetschen, sondern gezielt auf einige wenige, aber dafür umso relevantere Keywords zu setzen. Hier sollten auch längere Suchanfragen, sogenannte Longtail-Keywords, nicht außer Acht gelassen werden. Oftmals sind diese Keywords in Frageform verfasst und lassen sich wunderbar in einer Überschrift abbilden und in einem Absatz beantworten. User, die ihre Frage bereits in der Überschrift wiederfinden, werden wahrscheinlich auf der Zielseite verweilen und den Artikel bis zum Ende lesen. Sehen sie wiederum keinen Bezug zu ihrem Anliegen, verlieren sie das Interesse und springen ab.

Wenn Sie die Fragestellung der Interessenten aufgreifen, hat dies zudem einen weiteren Nutzen für die Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinen möchten nicht länger Suchergebnisse präsentieren, sondern Antworten liefern. Google bietet dafür hervorgehobene Snippets in den Suchergebnissen
oder im Knowledge Graph (https://support.google.com/knowledgepanel/answer/9787176 )

Hier zeigt sich auch bereits, dass sich die Suchmaschinen auf eine zukünftige Sprachsteuerung über Smartspeaker oder digitale Assistenten vorbereiten. Die Suchanfrage von morgen erfolgt nicht mehr über die Tastatur. Zukünftig heisst es „Okay Google“ und dann erfolgt die Suchanfrage sprachgesteuert. Die Suchmaschinenoptimierung ist somit bereits ein wichtiger Faktor um auch bei einer sprachlichen Suchanfrage präsentiert zu werden. Wer also frühzeitig Fragen und die entsprechenden Antworten auf seiner Seite formuliert, hat auch bereits die Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche eingeplant.  

Wie strukturiere ich einen suchmaschinenoptimierten Text?

Egal, ob Informationen vermittelt, zum Kauf angeregt oder After Sales betrieben werden sollen – eines sollte eine Webseite niemals sein: langweilig! Denn muss sich der User durch lange Abschnitte und schnöden Text wühlen, ohne dabei eine Relevanz für sich und seine Situation zu sehen, verliert er die Lust am Lesen und springt ab. Daher ist es wichtig, den Text interessant und mit hohem Nutzwert zu gestalten. Zusätzliche Content-Elementen können zudem auflockern. Entweder durch Listen, Aufzählungen, Bilder oder Grafiken. Entscheiden Sie sich zunächst vorab, in welchem Format Sie den Artikel schreiben wollen. Zu den gängigsten zählen hier:

  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Meinungsartikel
  • Rezensionen
  • Vergleiche
  • Listenartikel

Haben Sie sich ein grobes Konzept für die Inhalte Ihres Artikels überlegt, heißt es eigentlich nur noch: Schreibfeder spitzen und das Tintenfass öffnen! Doch ganz so einfach ist es nun doch nicht, schließlich sollten Sie Ihren Artikel stets um SEO-relevante, gut durchdachte Überschriften ergänzen und auch Ihr Haupt-Keyword oft genug in den Text integrieren.

Suchmaschinenoptimierte Überschriften gliedern den Text

Während Überschriften in einer Broschüre oder einem Zeitungsartikel lediglich eine gliedernde Funktion übernehmen und den Leser dazu ermuntern sollen, sich auch die nächsten Abschnitte anzuschauen, gelten für Überschriften auf der Webseite andere Regeln.

Natürlich sollen auch diese interessant und anregend sein, doch sie sind in erster Linie auch SEO-relevant und müssen daher gemäß ihrer Hierarchie (H1 bis H6) genutzt werden. Denn sie gliedern den Text nicht nur für den Konsumenten, sondern auch für die Suchmaschine. Erst durch die korrekte Verwendung von Headlines kann die Suchmaschine komplexe Inhalte verstehen und optimal verarbeiten. Grundsätzlich gelten hier folgende Regeln:

  • Die H1 ist die Haupt-Überschrift eines Artikels und sollte über das Haupt-Keyword verfügen. Zudem darf sie nur einmal pro Artikel verwendet werden.
  • Überschriften sollten nicht zu lang sein, damit User diese gut konsumieren können. 4 bis 6 Wörter gelten als Optimalbis zu Acht Wörter gelten als Maximum.
  • Beginnen Sie mit dem Keyword und bieten Sie Ihren Lesern einen hohen Informationsgehalt.
  • Gestalten Sie Ihre Überschriften vorhersehbar – sie sollen den Lesererwartungen entsprechen und den Inhalt eines Abschnitts zusammenfassen.
  • Verwenden Sie mehrere Überschriften in hierarchischer Reihenfolge – zwar darf nur eine H1 pro Seite verwendet werden, doch gegen die mehrfache Verwendung von H2 oder H3 Überschriften spricht aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung nichts.

Optimale Keyword-Dichte im SEO-Text

Galt früher noch die Faustregel „Mehr ist mehr“, unterbinden die Suchmaschinen schon seit einigen Jahren kontinuierlich das sogenannte Keyword-Stuffing und präferieren stattdessen gesunde Keyword-Dichten. Unter dieser Zahl, die in Prozent angegeben wird, versteht man dabei grundsätzlich das Verhältnis des Haupt-Keywords zur Gesamtwortanzahl eines Textes. Berechnet wird sie mit folgender Formel:

(Anzahl des Suchbegriffs) x 100 : (Gesamtwortanzahl)

Leider gibt es für die Verwendung von Keywords keine Zauberformel, mit der der SEO-Erfolg garantiert ist. Experten raten gerne zu Keyword-Dichten zwischen 3 und 5 %. Einige andere präferieren wiederum Dichten von bis zu 10 %. Am besten verabschieden Sie sich von der starren Berechnung der Dichte und schreiben den Text so, wie jeder gute SEO-Text geschrieben werden sollte: für den User. Bauen Sie Ihr Haupt-Keyword und auch andere relevante Suchbegriffe sinnvoll in den Artikel ein und sorgen Sie dafür, dass sich der Text auch am Ende noch gut lesen lässt. Qualität geht hier vor Quantität!

Interne Links und Anchor-Tags setzen

Zu einer guten Text-Struktur bzw. zur allgemeinen Suchmaschinenoptimierung für Ihre komplette Internetseite gehört es auch, den User zu weiteren passenden Seiten zu verlinken. Dies zeigt nicht nur Google, dass Sie dem User noch viele weitere relevante Infos zur Verfügung stellen können, sondern erhöht ganz nebenbei auch die Sitzungsdauer. Im Übrigen ein weiterer Aspekt, der sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken kann. Eine Win-win-Situation!

Zudem sollten Sie Ihren Lesern die Möglichkeit bieten, schnell und einfach durch die Inhalte Ihres Blogbeitrages zu navigieren. Dies gelingt am besten durch die Verwendung von Anchor-Tags, einem gängigen Mittel, um die Usability eines Textes zu erhöhen. Im Quellcode werden diese durch <a> … </a> festgelegt. Beachten Sie, dass der Ankertext als sogenannter „sprechender Text“ definiert werden sollte. Das hilft Usern und auch Suchmaschinen gleichermaßen dabei, die Thematik der verlinkten Textabschnitte zuzuordnen. Ein weiterer Vorteil: Ein Inhaltsverzeichnis kann ebenso dabei helfen, Sitelinks auf Beiträge in den SERPs zu erzeugen – so ist es möglich, noch mehr organische Klicks zu erzielen.

Suchmaschinenoptimierung mit URL, Title Tag und Description

Auch wenn die URL sowie Snippets wie Title Tag und Meta-Description nicht unbedingt Teil der eigentlichen Inhalte Ihrer Landingpage sind, so sollten diese dennoch nicht bei der Texterstellung außer Acht gelassen werden. Schließlich bieten sie dem User auf der Webseite oder in den Google SERPs Orientierung und nehmen erheblichen Einfluss darauf, ob sich ein Nutzer für Ihren Beitrag oder doch lieber für das Suchergebnis des Mitbewerbers entscheidet. Wenn Sie bei der Keyword-Recherche die Top 10 Ergebnisse zum Suchbegriff prüfen, dann werden Sie bestimmt feststellen, dass der Suchbegriff auch in den Überschriften der Suchergebnisse sowie den Beschreibungstexten und den URLs der Suchergebnis-Einträge vorhanden ist. Sie sehen also, ob diese Komponenten ein Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung sind, die Sie auch selber einsetzen sollten.

Verwenden Sie zeitneutrale URLs

Immer wieder begegnen einem bei der eigenen Suche Seiteneinträge, in denen sich in der URL Jahreszahlen finden. Grundsätzlich nichts Schlimmes, doch wenn ein Beitrag 2018 verfasst und 2022 nochmals an die neusten Entwicklungen angepasst wurde, kann sich das negativ auf die Klickrate auswirken. Wer möchte schon veraltete Informationen konsumieren? Und wenn Sie die URL jetzt auf das aktuelle Jahr ändern, dann müssen Sie bedenken, dass die alte URL auch auf die neue Weitergeleitet werden sollte. Wie dem auch sei, es ist eine potenzielle Fehlerquelle. Wählen Sie also am besten eine Evergreen-URL, die nicht veralten kann und verzichten Sie auf die Angabe von Jahreszahlen. Zudem ist es ratsam, die URL kurz und knackig zu halten und um das Hauptkeyword zu ergänzen.

Title und Description gegenprüfen

Das Schreiben eines klickstarken Title Tags und einer überzeugender Meta Description bietet der Suchmaschine eine Alternative zu automatisch generierten Snippets, die vielleicht gar nicht den Kern Ihrer Seite treffen. Achten Sie darauf, Ihr Hauptkeyword im Title zu verwenden und die Zeichenbegrenzung für beide Snippets zu beachten. Besonders leicht gelingt dies mit kostenlosen Tools wie dem Ryte Snippet Optimizer (https://de.ryte.com/free-tools/snippet-optimizer/). Inspiration bieten auch hier wieder die TOP 10 Suchergebnisse, die bereits zum passenden Suchbegriff ranken. Es kann also nicht schaden, einfach einmal das eigene Hauptkeyword in die Suchleiste einzugeben und zu schauen, was die Mitbewerber in ihren Titles und Descriptions besonders gut oder auch schlecht machen.

Wie schreibt man suchmaschinenoptimierte Texte – Was muss man berücksichtigen?

Bilder und Grafiken werten die Seite auf

Klar ist: Ein guter Blogartikel sollte nicht nur Textbausteine enthalten, sondern durch Bilder aufgelockert werden, die Ihre Aussagen untermauern oder zusätzliche Infos zum Thema liefern. Auch Grafiken, Statistiken und mehr lassen sich hier optimal in den Text einbauen, um den Leser nicht mit einer großen Textwand zu überfordern. Suchmaschinen crawlen die sogenannten ALT-Tags von Bildern und Grafiken. Mit denen erhalten Suchmaschinen ebenfalls wertvolle Informationen. Das Ziel: Nicht nur auf den klassischen Suchergebnisseiten von Google und Co. erscheinen, sondern auch in der Bilder-Suche möglichst weit oben erscheinen. Zudem verbessern ALT-Tags das Nutzererlebnis mit Ihrer Seite, denn der hier verankerte Text wird immer dann angezeigt, wenn das Bild nicht gefunden oder geladen werden kann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Nutzen Menschen mit schlechter oder fehlender Sehkraft einen Screenreader, kann anstelle des Bildes einfach der AT-Text vorgelesen werden – so ist Ihre Seite nicht nur ansprechend aufbereitet, sondern auch noch barrierefrei.

Texte für mobile Suche optimieren

Websites werden hauptsächlich von Mobilgeräten wie Smartphone oder Tablet konsumiert. Google und weitere Suchmaschinen verfolgen daher einen Mobile First Ansatz. Also werden Websites priorisiert, die speziell auf die Bedürfnisse von Mobilgerät-Usern zugeschnitten sind. Umso wichtiger, auch beim Schreiben eines Textes diese Infos im Hinterkopf zu behalten. So sollten Textabschnitte beispielsweise nicht zu lang gestaltet und immer wieder durch sinnvolle Zwischenüberschriften unterbrochen werden. Ebenso sollte Ihr Text im responsiven Design gestaltet sein und sich automatisch mitsamt aller Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken auf die verschiedenen kleineren Bildschirmgrößen anpassen.

SEO next steps: Rich Snippets hinzufügen

Die Informationsdichte im Internet ist so umfangreich, dass selbst Suchmaschinen nicht alle Informationen verarbeiten und indexieren können. Unter dem Begriff Schema Markup versteht man einen Code, der Suchmaschinen wie Google und Co. dabei hilft, Ihre Inhalte besser zu verstehen und diese optimal auf den Suchergebnisseiten zu präsentieren. Unter gemeinsamen Standards die beispielsweise auf Schema.org (https://schema.org) bereitgestellt werden, können Sie die Snippets einsehen.  Am besten eignen sich hier Rich Snippets, also erweiterbare Snippets wie Bewertungssterne, Verlinkungen, Abbildungen oder Preise, die ebenfalls den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen können. Diese Rich Snippets stehen auch für Webseiteninformationen in vielen Varianten zur Verfügung, darunter beispielsweise

SEO-Text geschrieben – und dann?

Herzlichen Glückwunsch, Ihre suchmaschinenoptimierte Seite ist online! Aber die Arbeit ist mit dem Veröffentlichen des Artikels noch nicht vorbei. Wer seine Rankings langfristig an oberen Positionen halten will, sollte seine veröffentlichten Inhalte regelmäßig überprüfen und deren Erfolg mit geeigneten SEO-Analyse-Tools wie Searchmetrics, Sistrix, XOVI und Co. im Auge behalten. Oftmals findet sich auch nachträglich noch Optimierungspotenzial, das es auszuschöpfen und nicht zu verschwenden gilt.

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